Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre, insb. Bildungsökonomik
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Effizienz und Chancengleichheit in der Schulbildung (SoSe 2007)

Schwerpunktseminar

Blockseminar auf Frauenchiemsee
13.-15. Juni 2007

Mit dem „PISA-Schock“ ist die Qualität der Schulbildung zentral in das öffentliche Interesse gerückt. Die bildungsökonomische Forschung hat sich diesem Thema im letzten Jahrzehnt sehr intensiv zugewandt. Im Schwerpunktseminar werden wir ausarbeiten, was die zentralen Befunde dieser Forschung in Bezug auf die Effizienz und Chancengleichheit in der „Produktion“ von Schulbildung sind. Braucht es kleinere Schulklassen? Wie sehr kommt es auf die Lehrer an? Welche Effekte hat Wettbewerb im Schulsystem? Welche Rolle spielen unterschiedliche Prüfungssysteme? Kommt es auf die Mitschüler an? Sollte organisiertes Lernen schon vor der Schule beginnen? Und welche Auswirkungen hat die frühe Selektion im deutschen Schulsystem?

Das Schwerpunktseminar wird gefördert von der Hanns Martin Schleyer-Stiftung und der Heinz Nixdorf Stiftung als Universitäts-Seminar „Junge Wissenschaft und Praxis“ im Rahmen der „Universitas-Förder-Initiative“

Übersicht über die Themen des Schwerpunktseminars:

1. Effekte der Klassengröße [Wößmann EP 2005]

2. Qualität der Lehrer [Rivkin, Hanushek und Kain Ectra 2005]

3. Leistungsbezogene Vergütung [Lavy NBER 2004]

4. Wettbewerb zwischen öffentlichen Schulen [Hoxby AER 2000]

5. Gutscheine [Bettinger und Slonim 2005]

6. Zentrale Prüfungen [Jürges, Schneider und Büchel JEEA 2005]

7. Schulautonomie [Wößmann EduE 2005]

8. Accountability [Jacob JPubE 2005]

9. Effekte der Mitschüler [Vigdor und Nechyba 2007]

10. Chancengleichheit [Schütz, Ursprung und Wößmann 2005]

11. Frühkindliche Bildung [Belfield, Nores, Barnett und Schweinhart JHR 2006]

12. Mehrgliedrige Schulsysteme [Hanushek und Wößmann EJ 2006]

 

Literaturliste [PDF, 24KB]

 

 

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